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 Joan Miró

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Federmond
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BeitragThema: Joan Miró   30.01.14 21:54

Joan Miró




Biographie


1839: Miró wurde am 20.04. in Mont-Roig bei Barcelona geboren.
         Vater: Goldschmied und Uhrenmacher
         Mutter: Tochter eines Möbelschreiners
1900: Miró ging in die Grundschule und galt dort als Tagträumer.
1907:  Kam er in die Kunstakademie von Barcelona.
1910:  Startete er eine Lehre in einer Drogerie. Bei einer Ausstellung in Barcelona präsentierte er zum ersten Mal alte und neue Porträts und Zeichnungen.
1911:  Miró zog zu seinen Eltern nach Mount-Roig, da er schwer krank wurde. Dort erholte er sich  von einem Typhus. Nun wurde Miró klar, dass er  Maler werden will. Sein Vater jedoch war strikt dagegen, da er sich im Klaren war, dass Miró sich so seinen Lebensunterhalt nicht verdienen konnte.
1912: Ab sofort arbeitete Miró als freier Künstler auf einer Akademie. Die Volkskunst und romantisch-katalanische Kunst  nahm er als Quelle für seine Werke her. Auch die zeitgenössische Kunst verwendete er. Ein gutes Beispiel dafür ist sein Bild „Laterne und Wanduhr“.
1918: Hatte er seine erste große Ausstellung in der Galerie Dalman in Barcelona.
1919: Bei seiner ersten Reise nach Paris lernte Miró P. Picasso kennen. Das Gemälde „Stehender Akt“ entstand unter dem Einfluss dieser Begegnung. Bei diesem Bild versuchte Miró kubistische Prinzipien mit dekorativen Elementen zu verbinden. Auch das Bild „Stillleben mit Kaffeemühle“ entstand in diesem Jahr. Dieses stand im Stil des synthetischen Kubismus. Und auch das Landschaftsbild „Die Wagenspur“ entstand in diesem Jahr. Dieses jedoch, kam nicht mehr in Verbindung mit jenem kubistischen Stil.
1920: Malte er das Bild „Stillleben mit Kaninchen“. Hier arbeitete er auch schon mehr wichtige typische Kleinigkeiten heraus, die sich später präzisierten und verfestigten.
1921-1922: In dieser Zeit entstand das wohl berühmteste Bild von Miró „Der Bauernhof“. Als Beispiel für dieses Bild nahm er seinen eigenen Bauernhof her, auf dem er lebte. Hier brachte er viele surrealistische Elemente ein, mit klar verbundenen detaillierten Darstellungen der einzelnen Bildelemente.
1923-1924: Eine entscheidende Wende in der Malerei Miró’s vollzog sich. Er löste sich von allem Gegenständlichen und erfand sozusagen seine eigene Welt mit freischwebenden Phantasiebildzeichen.
1925: Lernte Miró den Surrealisten Max Ernst kennen. Dadurch kam der Durchbruch der Darstellung von Imaginären und Unbewussten in Miró’s Malerei.
1928: Miró’s erste Collage „Spanische Tänzerin“ kam heraus.
1930: Kamen Lithographien zu Tristan Tzaras „L´arbre des voyagerus“ heraus.
1933: Miró erteilte der reinen Abstraktion seine Absage.
1934: Malte er das Bild „Schwalbe Liebe“
1935: Flüchtete Miró vor dem spanischen Bürgerkrieg nach Frankreich.
1936-1939: Der Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges brachte Miró durch sein künstlerisches Schaffen vor allem durch Verwendung vollkommen unnützlichem Materials wie Teer und Sand oder auch durch die Rückkehr zum Realismus zum Beispiel im Bild "Stillleben mit altem Schuh" seine Abscheu mit großer Heftigkeit entgegen. Mit diesem Stillleben verarbeitete Miró seine Eindrücke von der Bedrohung Spaniens durch den Bürgerkrieg und dessen Schrecken.
1937-1938: Malte er verschiedenste Selbstbildnisse von sich selbst.


1940:  Miró zog sich nach Mallorca und kurz später nach Barcelona zurück, weil Deutschland in Frankreich einfiel. In Barcelona veröffentlichte er sein Werk „Konstellation“. Dieses Werk bestand aus 32 Gouachen.
1941: In New York im Museum of Modern Art gab e seine große Retroperspektive.
1942-1944: Nun kreisten  die Themen von Miró’s Arbeiten um Frau, Sterne und Vogel.
1944-1946: Stellte Miró seine ersten Keramik Werke her.
1946: Machte er seine erste Bronzeskulptur.
1972: Joseph Unis entwarf ein Gebäude da die Fundació Joan Miró gegründet wurde.
1974: Entstanden die „Triptychons“ (drei monumentale, ganz in tiefes Blau getauchte Leinwände, auf denen ein roter Luftballon und rote Striche tanzen dürfen)
1974: Wurde die Eröffnung von Fundació Joan Miró gestartet.
1983: Joan Miró starb am 25.12 in Palma de Mallorca.

Werke



Zitat: "Es gibt drei Formen, die mich ständig verfolgen: ein roter Kreis, der Mond und ein Stern" (Joan Miro).
Die Werke von Miró erinnern einen an Kinderwerke. Denn vom Stil her, waren sie sehr einfach.

Man erkennt Miró’s Werke an den rätselhaften und teils ironischen Zügen.
Man kann seine Bilder als reine Naivität bezeichnen.
Er vermischte organische und geometrische Teile von Tiergestalten. Dies machte seine Bilder immer allzu                                     außergewöhnlich.
Nun setzte sich in seinen Werken die phantastische und traumhafte Welt des Surrealismus fest.




Zitat: „Wie dachte ich mir all die Ideen für meine Bilder aus? Nun, ich kam spät nachts in mein Atelier in der rue Blomet zurück und ging zu Bett, manchmal ohne etwas zu Abend gegessen zu haben. Ich sah Dinge, ich hielt sie in meinem Notizbuch fest. Ich sah Erscheinungen an der Decke.“


Miró schuf eine große Anzahl an Werken.
Er schuf ungefähr um die 2000
Ölgemälde,  500 Skulpturen, 400 Keramiken sowie 5000 Collagen und Zeichnungen. Die eher grafischen Werke betrugen um die 3500 Arbeiten, darunter Lithografien und Radierungen, die meisten davon wurden in kleineren Auflagen hergestellt und verkauft.



Der poetische Maler

Zu Beginn beschäftigte sich Miró mit dem: Faschismus und dem Kubismus.
Erkannt hat man seine Bilder früher an der kräftigen Zweidimensionalität der katalanischen Volkskunst. Er verwendete leuchtende Farben der Fauvisten und die Formen der Kubisten. Ein gutes Beispiel dafür ist z.B.:


Miró selbst meinte seine Bilder sind reine Poesie. Viele Surrealisten lassen  spontan und frei von begleitenden Überlegungen die Bilder auf der Leinwand entstehen. Doch Miró nicht. Er machte viele Vorstudien von seinen Bildern. Er selbst beschränkte sich auf die Farben Schwarz, Grün, Gelb, Blau und Rot als er die Bilderserie „Constellations“ anfertigte. Action-Painting Künstler Jackson Pollock meinte dann, dass sich Miró von dieser Art zu Malen zu sehr beeinflussen lässt.

Genau wie Pablo Picasso und Franz Marc setzte sich Miró mit Grafiken auseinander.
Er achtete stark auf die Radierungen und Lithografie, die er dann später in großen Auflagen herstellte, um sie  zu verkaufen. So konnte sich jeder eine Auflage von Miró leisten.



Quelln:

1. Bild: https://medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=688&edit=0
2. Bild: http://www.joan-miro.info/work-24.php
3. Bild: http://www.arsmundi.de/de/014144.50/Bilder-aus-La-Melodie-Acide-Motive-1-4-im-Set/014144.50.html?expa=go.dsa&gclid=CNLDvMb26bsCFUiN3godlWQAgw
4. Bild: http://www.4-construction.com/de/magazin/bilder/innenraume-und-stillleben-joan-miro_6946/11567/
Text: http://joanmiro.com/[/color]
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