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 Das Judentum

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Federmond
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BeitragThema: Das Judentum   08.11.13 23:03

Das Judentum


Wer ist ein Jude?

 Ein Jude ist ein Anhänger der ältesten monotheistischen Religion, das heißt der Religion, die sich nur einem einzigen Gott verpflichtet hat.
 Wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde, ist automatisch Mitglied der jüdischen Gemeinschaft und somit Jude.
 Ein Jude zeichnet sich durch die Toratreu (Tora= heilige Schrift, Gebetsbuch) und einem Leben nach der Halach aus. Er versteht sich über das religiöse hinaus, auch im nationalen Sinne, als Angehöriger des Volkes Israel. Das ‘‘ Jude sein ‘‘ bezieht sich nicht auf ein Land oder einen Staat. Jude sein bedeutet, die jüdische Religion zu leben.
 Auch wer zum jüdischen Glauben wechselt und nach den Sitten des Judentums lebt, darf sich als Jude bezeichnen.



Religiöse Grundlagen
Die Religion bestimmt das ganze Leben und den gesamten Alltag. So gibt es zahlreiche Gebote, die über den reinen Glauben hinausgehen und doch immer mit ihm verbunden bleiben. Es ist eine Welt mit speziellen Speisevorschriften und eigenem Kalender. Ein jüdischer Geist, der auch nach außen hin sichtbar gemacht werden soll.

Der jüdische Gebets Kreis

Der jüdische Glauben stützt sich, wie viele andere Religionen, auf eine traditionelle Religionsschrift, die Tora. Diese beinhaltet die bedeutendste Sammlung an Gebeten. Das Gebet nimmt für die Juden einen hohen, wenn nicht sogar den höchsten Stellenwert in ihrem Leben ein. Durch das Gebet erreicht der Jude die Möglichkeit, in direktem Kontakt mit seinem Gott (Jahwe) zu treten. Historisch bedingt hat das gemeinschaftliche Gebet eine hohe Wertigkeit (Erinnerung an das Zusammenhalten während des Babylonischen Exils).

Bräuche

Jüdische Bräuche lehnen sich zumindest in einem Bereich an die islamistischen Bräuche an. Denn auch im Judentum werden die Jungen beschnitten. Hier findet die Beschneidung aber nicht vom dritten bis zum vierzehnten Lebensjahr statt. Bereits acht Tage nach der Geburt wird das Neugeborenen von einem Fachmann beschnitten.

Ein besonderer Brauch im Judentum ist auch das Feiern des Sabbat. An diesem siebten Tag heiligen und huldigen die Juden ihrem Schöpfer. Der Sabbat ist für die Juden ein Tag, an welchem nicht gearbeitet werden soll. Der gesamte Tag stellt ein fest dar und wird damit verbracht, zu Gott zu beten und ihn zu preisen. Außerdem gibt es einen speziellen Gottesdienst, welcher in der Synagoge statt findet. Manchmal bringt man dem Schöpfer zu diesem Anlass auch eine Opfergabe dar. Da dieser Tag ein ganz besonderer werden soll, verbringen die Frauen den ganzen Freitag zuvor damit, das Haus schön zu schmücken und frisches Brot zu backen.
Jüdische Bräuche schließen ganz oft auch Speisegebote mit ein. So soll man nur kosches Essen zu sich nehmen. Im Judentum gelten viele Tiere zum Beispiel als unrein und dürfen von daher nicht verzehrt werden. Auch darf man Tierfleisch nur dann essen, wenn der Schlachter das Blut des Tieres vollkommen entfernt hat. Ebenso gehört es zum jüdischen Brauchtum, Milchprodukte nicht zusammen mit Fleisch zu verzehren.

Die Bibel heißt im Judentum Tora. Laut jüdischem Brauch wird nahezu jedem jugendlichen männlichen Juden ein Rabbiner zugewiesen, welcher ihm aus der Tora vorlesen und ihm den jüdischen Glauben lehren soll. Dieser Rabbiner sollte als Lehrmeister angesehen werden.
Im Judentum misst man dem Feiern von festen eine ganz besondere und große Bedeutung bei. Ausschließlich jedes Fest dient dazu, ihren Erschaffer zu preisen und an seine Werke zu erinnern. Ebenso wichtig wie die Preisung des Herrn ist die Einhaltung der Reinheitsgebote. Wenn die jüdische Frau beispielsweise ihre Menstruation hat muss sie auf eine besondere Hygiene achten und darf nichts berühren.



Jüdische Feiertage

Es gibt nur fünf Feiertage die im Judentum von besonderer Bedeutung sind. Rosch-Schane und Jom Kippur kennzeichnen die Zeit der Besinnung.
Es gibt auch noch drei Pilgerfeste: Pessach Schawout und Sukkot.
Der Sabbat wird als „König der Feiertage“ jede Woche gefeiert.

Die Bußtage

Mitte September fangen die heiligen Tage an. Sie beginnen mit de feiertag:
 Rosch ha – Schana:
(Neujahrstag) Rosch= Anfang Schana= Jahr
Rosch ha – Schana beginnt an einem Sabbat (Freitagabend). Die Mutter zündet 2 Kerzen an.
Essen: Honig getunkte Apfelstückchen
An diesem Tag öffnet Gott das „Buch des Lebens“  Darin steht von jedem der name drinnen der gute oder schlechte Taten begann und wie er bestraft oder belohnt wird.
Roch ha – Schana ist eine Zeit zum Nachdenken über das Urteil Gottes.
in den Synagogen: Wird in Schofar geblasen am Beginn der Bußtage. Eine Zeit der „Versöhnung“  mit Gott.

 Jom Kippur:  
Der Tag der Sühne, beendet diese Zeit. Er beginnt mit einem Abendgottesdienst, bei dem ein besonderes Gebet, das Neila, dreimal gesprochen oder gesungen wird. Die Juden fasten anschließend für 25 Stunden und verbringen viel Zeit des Tages in der Synagoge – sie bitten um Vergebung für ihre Sünden.

 Die Pilgerfeste:
Das bedeutendste Pilgerfest ist Pessach – man gedenkt des Auszugs aus Ägypten.

 Sukkot:
Erinnert die Juden an die Zeit, die sie in der Wüste verbrachten. Sie schliefen in Hütten als sie Ägypten verlassen hatten. Viele Juden bauen zu dieser Jahreszeit Häuser aus Ästen und Blätter ihre eigene Sukka. Sie werden manchmal mit Früchten geschmückt.  Manche schlafen bis zu 1 Woche in dieser Hütte, manche essen und trinken nur darin.

 Schawuot (Mai):
An  diesem Tag feiert man die ersten Früchte der Ernte sowie die Übergabe der zehn Gebote an Mose. Die Synagoge wird mit Blumen geschmückt. Die Menschen essen dort nur Milchprodukte zur Erinnerung an ihr Versprechen, durch ihr Land würde ,, Milch und Honig fließen‚‘‘  Schawuot wird 7 Tage nach dem Pessachfest gefeiert. Manchmal wird es auch Pentekoste genannt.
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Smaragdfeuer
Ehemalige Anführerin
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BeitragThema: Re: Das Judentum   07.12.13 9:54

Spannendes Thema. :3
Da wir das Thema schonmal in Religion durchgenommen haben, wusste ich ein paar Dinge.
Der Rest den ich nicht wusste ist auch interessant. :3
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